Schwerer Schock vor Wasserski-Auftakt in Fischlham


„Angriff total“, lautet die Devise der heimischen Wasserski-Asse im Jahr eins nach der Mevisto-Europameisterschaft in Fischlham bei den Mevisto Austrian Open (6.-8.7.). Andreas Weichhart, Daniel Dobringer, Claudio Köstenberger und Josef Grosek sprangen zwar stark, erreichten die Plätze sechs, acht, neun und zwölf, verfehlten aber die erste Medaille seit 13 Jahren. Während „Dino“ Daniel Dobringer mit 50 Lenzen sein 20. EM-Ticket lösen will, erlitt WLU Fischlham-Klubkollege Weichhart einen schweren Rückschlag, stürzte beim Training schwer, erlitt einen Innenbandriss und zwei Wirbelbrüche. Dagegen hofft Matthias Swoboda nach seiner schweren Verletzung auf ein starkes Comeback im Springen.


Der Wasserski-Dino: Daniel Dobringer ist das Aushängeschild der internationalen Waterski-Federation: Am 2. Juli feiert er seine runden 50 und trotzdem nimmt der Grünauer seine 20. EM Teilnahme fest ins Visier. Die Jagd nach dem Ticket für Griechenland beginnt mit den Mevisto Austrian Open in Fischlham, danach gibt es mit der Linz-Trophy (14./15.7.) und den Staatsmeisterschaften (21./22.7.) zwei weitere Quali-Chancen am Salmsee, ehe es mit den Landesmeisterschaften am 28. Juli zurück nach Fischlham geht. Schon seit März trainiert Dobringer am Wasser. „Schon im Mai flogen wir über die 60 Meter-Marke hinaus“, zeigt sich der Ausnahme-Athlet, der im Vorjahr 62,40m erzielen konnte, begeistert. Dazwischen hält sich „Doppel D“ mit Basketball fit, spielt für Gmunden Swans 3 in der Landesliga und erreichte Platz neun. Ein Ziel, das er in etwa auch bei der EM anvisiert.


Der Medaillentraum: Etwas mehr erhofft sich der Kärntner Claudio Köstenberger, der bei der Heim-EM enttäuschte: In Ioaninna/Gr. (6.-9.9.) will er das erste rot-weiß-rote Edelmetall seit 14 Jahren holen. „Bitter, dass sich Andi Weichhart verletzte. Wir lieferten uns im Training phantastische Duelle. Nun hoffen wir auf ein starkes Comeback von Swoboda. Ich selbst konzentriere mich diese Saison voll auf den Sport und hoffe auf den großen Coup.“


Das Toptalent: Nicola Kuhn hofft nach dem Matura-Stress im Aloisianum schnell in die Saison zu finden. Auf eigner Anlage will die MYCN Linz-Athletin die Meistertitel im Slalom und im Trickbewerb verteidigt werden. Das Highlight ist die U 21-EM in Roquebrune (F/30.8.-2.9.). Im Vorjahr kam die 18-Jährige auf Platz sechs. Heuer ist das Ziel eine Medaille. Dafür muss Kuhn wahrscheinlich ihre eigene Bestleistung von 2,5 Bojen am 11m-Seil auf drei bis vier Bojen hochschrauben. Dann hätte sie auch Trainer-Mama Claudias Bestmarke (3 Bojen /11m) überflügelt: „Ich hoffe, dass der Familienrekord gebrochen wird“, schmunzelt Claudia Kuhn.




- Miguel Daxner

Head of Media, WLU Fischlham

Claudio Köstenberger


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