Erfolgreiche Cable-Wakeboard Weltmeisterschaft in Buenos Aires

David Lang (OÖ) wird 4. im Wakeskaten und Daniel Fetz (OÖ) holt

WM Gold in der Seniorenklasse (Masters 30+)


Der Saisonauftakt 2019 für Österreichs Wakeboard Team verlief äußerst erfolgreich.

Obwohl David Lang „nur“ den vierten Platz erreichte, war der Feldkirchner mehr als

zufrieden, seine Leistung nach drei EM und WM Medaillen erneut abrufen zu können.

Für Wakeboardlegende Daniel Fetz aus Gramastetten klappte es schlussendlich mit

dem ersten WM Gold seiner langen Karriere. Er gewann in der Seniorenklasse (Masters 30+).


Gänzlich außerhalb der heimischen Wakeboardsaison startete ein kleines vierköpfiges

Wakeboard Team aus Österreich bei der IWWF Cable Wakeboard Weltmeisterschaft in

Buenos Aires in Argentinien. David Lang im Wakeskaten, Tanja Warmuth bei den Damen

und Daniel Fetz sowie Stefan Lebwohl traten bei den Masters an. Aufgrund einer

Knieverletzung war der frisch gebackene WWA Vize-Weltmeister Timo Kapl leider nicht am

Start. Er hatte sich nach den WWA Worlds in Mexiko beim Training verletzt und musste

vorzeitig nach Linz zurück. Auch Philipp Turba ist noch nicht vollends fit und verzichtete auf

ein Antreten in Argentinien.

Wakeskater David Lang ging nach dreimal Bronze bei EM und WM als Mitfavorit in den

Wettkampf. Zuvor hatte er sich in Brasilien auf die Weltmeisterschaft vorbereitet und kam

dann direkt nach Argentinien. In der Disziplin Wakeskate werden sämtliche Tricks ohne

Bindung, ganz wie beim Skateboarden ausgeführt. Trotz eines fehlerfreien Runs der sogar

einen Backside Flip und technisch schwierigste Tricks auf den schwimmenden Rails

beinhaltete, musste sich der Feldkirchner diesmal mit Rang 4 begnügen. Der Sieg ging nach

Frankreich an Clement De Premonville.


Wakeboard-Urgestein Daniel Fetz durfte sich als Junior 2003 in Australien bereits über Silber

bei der U19 Klasse freuen. Während es in der allgemeinen Klasse trotz zahlreicher guter

Versuche nicht hatte sein sollen, konnte er die letzten drei Saison über zweimal EM Gold

und einmal WM Silber in der Mastersklasse Ü30 jubeln. In Buenos Aires sollte nun auch WM

Gold her und dafür überließ der 34-jährige nichts dem Zufall. Fast den gesamten Winter über

bereitete er sich auf seiner eigenen Wakeboardanlage in Steyregg vor und absolvierte

zusätzliche Einheiten im Eisbad. Im WM Finale am Pampa Cablepark konnte er zuschlagen

und holte vor Dan Nott (UK) und Roman Styczen aus Frankreich Platz eins.


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